Das wertvollste Wissen in einem Betrieb ist selten aufgeschrieben. Es ist implizit, sitzt in Routinen und im Gefühl. Dieser Leitfaden erklärt, wie sich solches Erfahrungswissen dokumentieren lässt, und wie wir das für Betriebe übernehmen.
Erfahrungswissen zeigt sich im Tun, nicht in Worten. Der, der es hat, ist sich oft gar nicht bewusst, dass er es hat, und erwähnt es deshalb von selbst nicht.
Vieles läuft automatisch ab, in eingespielten Handgriffen. Genau weil es Routine ist, fällt es schwer, es zu erklären und in Worte zu fassen.
Was man jahrzehntelang im Gefühl hatte, lässt sich nicht in einem Satz erklären. Ohne die richtigen Fragen bleibt das Wesentliche unausgesprochen.
Implizites Wissen kommt nur durch gezielte Fragen heraus. Wir fragen so, dass auch das Selbstverständliche zur Sprache kommt, am besten direkt am Arbeitsplatz.
Wir bringen das Erzählte in eine klare Ordnung: Abläufe, Maschinen, Fehlerquellen, Kniffe. So wird aus losen Erinnerungen ein nachvollziehbares Dokument.
Wir formulieren so, dass auch jemand Neues es versteht. Das Ergebnis ist ein Handbuch, das implizites Wissen explizit und damit nutzbar macht.
Im Wissensmanagement unterscheidet man zwei Arten von Wissen. Explizites Wissen ist formulierbar und reproduzierbar: Es lässt sich in Worten und Zahlen festhalten, etwa eine Stückliste oder eine Maschineneinstellung. Solches Wissen zu dokumentieren ist vergleichsweise einfach.
Schwieriger ist das implizite Wissen, auch Erfahrungswissen genannt. Es zeigt sich im Tun, im richtigen Handgriff, im Gefühl dafür, wann etwas nicht stimmt. Dieses Wissen ist über Jahre gewachsen und dem, der es hat, oft so selbstverständlich, dass er es gar nicht als Wissen wahrnimmt.
Genau deshalb lässt sich Erfahrungswissen nicht einfach abfragen. Wer einen erfahrenen Mitarbeiter bittet, alles aufzuschreiben, bekommt meist nur das Explizite. Das Wertvolle, das Implizite, kommt nur durch gezielte Fragen heraus, am besten dort, wo gearbeitet wird, weil der Arbeitsplatz die Erinnerung anstößt.
Der Weg, implizites Wissen zu dokumentieren, führt also über das strukturierte Gespräch, nicht über ein leeres Formular. Man stellt die richtigen Fragen, hört genau zu und bringt das Erzählte anschließend in eine Form, die auch für andere nutzbar ist. Genau das ist unser Handwerk.
moniq e.U. ist eine inhabergeführte Agentur in Schörfling am Attersee. Wir haben uns darauf spezialisiert, Erfahrungswissen zu dokumentieren: das implizite Wissen, das in Köpfen und Händen steckt, durch gezielte Fragen sichtbar zu machen und verständlich festzuhalten.
Im Erstgespräch klären wir in 15 Minuten, wie sich das Wissen Ihres Betriebs dokumentieren lässt. Sehen Sie sich vorab das Muster-Handbuch an.
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