Wenn ein erfahrener Mitarbeiter in Pension geht, verliert ein Betrieb nicht nur eine Arbeitskraft. Er verliert Jahrzehnte an Erfahrung, die nirgends aufgeschrieben sind. Wir sichern dieses Wissen, solange noch Zeit ist.
Welche Maschine bei welchem Geräusch nachjustiert gehört, merkt man nach dreißig Jahren am Klang. Diese Art Wissen steht in keinem Handbuch des Herstellers.
Welcher Lieferant auch freitags noch liefert, welcher Kunde wie tickt. Diese Kontakte und ihr Vertrauen gehen mit der Person, wenn sie nicht weitergegeben werden.
Die kleinen Tricks, mit denen man Stillstand vermeidet, sind nie aufgeschrieben worden. Sie sind in jedem zweiten Handgriff wirksam und doch nirgends erfasst.
In zwei strukturierten Gesprächen holen wir das Wissen Ihres künftigen Pensionisten heraus. Am besten ein Jahr vorher, aber auch wenige Wochen vor dem Abschied ist es noch wertvoll.
Wir bringen das Erzählte in Form: Abläufe, Maschinen, Kontakte, Notfälle, die ungeschriebenen Regeln. So bleibt es nutzbar, auch wenn die Person längst im Ruhestand ist.
Mit dem Handbuch in der Hand lernt der Nachfolger nicht jeden Fehler noch einmal selbst, sondern baut auf der Erfahrung des Vorgängers auf.
Der demografische Wandel trifft die Betriebe mit voller Wucht. Die Babyboomer-Generation erreicht das Pensionsalter, und mit ihr verlässt jahrzehntelange Erfahrung die Unternehmen. Studien zeigen, dass die große Mehrheit der Betriebe keinen geregelten Prozess hat, um dieses Wissen vorher zu sichern.
Fachleute nennen den strukturierten Prozess der Wissenssicherung vor dem Ruhestand ein Expert Debriefing, und sie empfehlen, idealerweise ein Jahr vor dem Ausscheiden damit zu beginnen. Der Grund ist einfach: Wissen, das einmal aufgeschrieben ist, lässt sich später ergänzen. Wissen, das mit der Person gegangen ist, lässt sich nicht zurückholen.
Reine Dokumentation hat Grenzen. Mit Lesen allein entsteht keine Kompetenz. Deshalb verbinden wir das Sichern mit einem klaren Einarbeitungsplan, der dem Nachfolger zeigt, in welcher Reihenfolge er sich das Wissen aneignet. So wird aus einem Dokument echte Handlungsfähigkeit.
Der häufigste Fehler ist, zu spät anzufangen. Oft fällt das Thema erst auf, wenn der Pensionsbescheid schon auf dem Tisch liegt. Wer frühzeitig handelt, hat die Ruhe, es gründlich zu machen, statt in den letzten Wochen zu retten, was zu retten ist.
moniq e.U. ist eine inhabergeführte Agentur in Schörfling am Attersee. Wir kennen die Handwerks- und Produktionsbetriebe der Region und wissen, wie viel Erfahrung in den Köpfen ihrer langjährigen Mitarbeiter steckt. Dieses Wissen sichern wir, bevor es in Pension geht.
Im Erstgespräch klären wir in 15 Minuten, ob und wie sich eine Sicherung für Ihren Betrieb lohnt, ehrlich und unverbindlich. Sehen Sie sich vorab das Muster-Handbuch an.
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